Freitag, 30. Januar 2015

Sport in Neuseeland

Mittlerweile ist die ein oder andere Woche bei meinem aktuellen Job als Au Pair schon rum. Allerdings merke ich doch, dass ich mich hier nicht so viel bewege. Unter anderem auch deswegen, dass die nächste Stadt fast 25 Kilometer entfernt ist und ich mitten in der "Pampa" befinde. Man merkt den Unterschied zum Stadtleben, dort läuft man schnell mal den ein oder anderen Kilometer um die Stadt zu erkunden oder durch die Läden zu schlendern. Um der Faulheit ein wenig entgegen zu wirken gehe ich hier fast jeden zweiten Tag joggen. Ein bisschen Ausdauer schadet nicht und das meist gute Wetter muss man schließlich auch ausnutzen.
Wie man in einem der vorigen Beiträge bereits sehen konnte, war ich zwar ein paar Mal beim Training des Ruderclubs in Wellington, allerdings hatte sich das durch meinen Ortswechsel schnell wieder erledigt.


Sonntag, 18. Januar 2015

Spaziergang auf den nächsten Hügel

Heute habe ich einen kleinen Ausflug gemacht und bin ein Stück gelaufen Richtung des nächsten Berges. Meine "Gastmutter" hat mir gezeigt, wo ich den Berg nach oben laufen kann. Einmal über einen Zaun und einfach dem Weg folgen. Also, als ich über das Tor im Zaun geklettert bin befand ich mich nach ein paar Metern neben lauter Kühen. Da mir das ein bisschen zu waghalsig war, bin ich wieder ein Stück zurück gelaufen und neben dem Zaun der Weide nach oben gelaufen. Der "Weg" den ich nehmen hätte sollen, war auch nur von einem Auto platt gefahrenes Gras. Also querfeldein, ich hatte zwar mit Wanderschuhen vorgesorgt, aber ich hätte vielleicht doch eher eine lange statt einer kurzen Hose anziehen sollen. Ganz oben auf dem Hügel/ Berg war ich zwar nicht, da mir das Gras zu hoch war. Eventuell laufe ich nochmal dort hin und dann noch ein wenig weiter nach oben. Der Ausblick hat sich allerdings gelohnt und mit dem Fernglas konnte ich sogar bis zum See schauen.

Kowhitirangi and Kokatahi Church of St. Aidan and St. Columbo

Freitag, 9. Januar 2015

2 Monate

Kaum zu glauben, aber es ist schon zwei Monate her, als ich mich zuhause verabschiedet habe, von meinen Freunden zum Flughafen gebracht wurde und aufgeregt in den Flieger gestiegen bin. Nach den ersten Nächten in Auckland war ich eine Zeit lang in Wellington, bevor ich Anfang Dezember hier auf der Südinsel meinen Job antrat.
Mein Vokabular habe ich schon ein wenig aufgefrischt, mir fällt es immer leichter die Leute zu verstehen und mein gesprochenes Englisch wird auch besser. Kommt aber nicht nur vom Leben in einer englischsprachigen Familie, sondern auch durch das Schauen der englischen Kindersendung "Peppa Pig". ;-)
Heimweh gab es bei mir natürlich auch schon, da mir die Familie und Freunde, die Arbeitskollegen, die Musik und der Ruderverein ganz schön fehlen. Da freue ich mich jedes Mal, wenn ein Brief oder eine Postkarte im Briefkasten liegt oder eine Email im Postfach eintrudelt.