Mittwoch, 9. September 2015

Zuhause

Manley Beach, Sydney

Singapur war der letzte Stopp auf dieser großen Reise. Am Samstag, den 22.08. ging es zurück nach Hause. Nach 287 Tagen befinde ich mich also wieder auf deutschem Boden.
Was ich auf dieser Reise erlebt habe kann mir keiner mehr nehmen. Ich habe zum größten Teil gute Erfahrungen gemacht, meine Englischkenntnisse um einiges verbessert und verschiedene Arbeitserfahrungen gesammelt. Viele Teile Neuseelands habe ich erkundet und eine andere Kultur kennen gelernt, ich habe viele neue, nette Menschen kennengelernt - aus allen möglichen Ländern -  und dadurch neue Freunde gefunden.
Nun genieße ich aber erstmal die Zeit zu Hause, die nächste Reise kommt bestimmt, aber wahrscheinlich nicht in dieser Größenordnung.

Dienstag, 25. August 2015

Singapur

Der botanische Garten in Singapur ist ein muss und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Vorallem der Orchideengarten ist sehenswert.



Dienstag, 18. August 2015

Singapur - die ersten Tage

Sentosa Island

Am Freitag ging es für mich wieder in den Flieger und bis nach Singapur. Da ich tagsüber geflogen bin, habe ich die meiste Zeit mit der Film-Mediathek im Flugzeug verbracht. Diesmal hieß es siebeneinhalb Stunden im Flugzeug sitzen. Es wird also von mal zu mal mehr. Die Einreise nach Simgapur war schnell und problemlos, es gab nicht mal eine Sicherheitskontrolle. Den dritten Stempel in meinem Reisepass kann ich nun also auch dazuzählen.

Samstag, 15. August 2015

Die Strände Sydneys

Dass in Australien gerade Winter ist hat man in Sydney nicht wirklich gemerkt. Meistens hatte es zwischen 15 und 20 Grad und durch die starke Sonne konnte man es teilweise im Top draußen aushalten.


Harbour Bridge

Dienstag, 11. August 2015

Sydney und die Blue Mountains

Australien, für mich ja nur als Zwischenstopp und nur Sydney. Das Land erkunden möchte ich irgendwann auch noch, aber jetzt genieße ich die letzten Tage und freue mich schon auf Zuhause.
Der Flug verging schnell und die Einreise nach Australien ging schneller als gedacht, kein kontrollieren der Wanderschuhe, nicht einmal den Antrag für das Touristenvisum wollten sie sehen.
Vom Hostel aus wurde eine "free City Tour" angeboten, bei der wir alle wichtigen Sehenswürdigkeiten abgeklappert wurden. Neben dem Hyde Park und dem botanischen Garten, Chinatown und Paddy's Market durften die Harbour Bridge und das Opera House auch nicht fehlen.


Sydney Opera House und Harbour Bridge 

Donnerstag, 6. August 2015

Auf Wiedersehen Neuseeland!


Während ich diesen Post verfasse, sitze ich am Flughafen in Auckland. Nach neun Monaten reisen und arbeiten in Neuseeland verlasse ich nun das Land der langen weißen Wolke.

Freitag, 31. Juli 2015

Bis in den Norden zum Cape Reinga

Tauranga bei Nacht...
... und am frühen Morgen

Um die Nordinsel noch ein wenig weiter zu erkunden ging es weiter nach Tauranga und weiter nach Coromandel.

Freitag, 24. Juli 2015

Bei den Hobbits und auf 12.000 Fuß Höhe



Nachdem ich letztes Wochenende National Park verlassen habe ging es für mich ins Grüne. Mit dem Bus ging es durch Hügellandschaften, die dem Auenland aus der Hobbit-Triologie und Herr der Ringe immer ähnlicher sahen. Am Sonntag hieß es dann für mich auf nach Hobbiton. Von Matamata, wo die i-Site einer Hobbithöhle schon ziemlich ähnlich sah, ging es dann mit dem Bus zum Filmset.

Die Tour ging dann zu Fuß weiter. Wir kamen an 40 Hobbithöhlen, in verschiedenen Größen und Farben, vorbei. Das meiste wurde allerdings im Studio in Wellington gedreht und so befindet sich hinter den Türen nichts außer ein bisschen Abstellfläche. Es ist echt erstaunlich wie viel Aufwand für ein paar Sekunden im Film betrieben wird. 


Sonntag, 19. Juli 2015

Mt. Ruahepu und das Tongariro Alpine Crossing

Den größten Teil der Woche habe ich im National Park Village verbracht. Dort war ich am Mt. Ruahepo Ski fahren, leider mit relativ schlechtem Wetter, weswegen ich den ganzen Tag auf der selben Piste unterwegs war. 

Montag, 13. Juli 2015

Bye Christchurch, hello Wellington

Nach knappen fünf Monaten in Christchurch und über sieben Monaten auf der Südinsel ging es für mich heute gen Norden.


Freitag, 26. Juni 2015

Zurück in Christchurch

Nach unserem Roadtrip ging es für mich wieder in den "Alltag" zurück. Hostel putzen gegen Unterkunft und abends wieder im Restaurant arbeiten.



Montag, 15. Juni 2015

Roadtrip III

Heute gibt es den letzen Teil unserer Rundreise um die Südinsel Neuseelands zu lesen.
Die Westküste der Südinsel kannte ich ja zum größten Teil schon. Von Franz Josef ging es über Hokitika zu den Pancake Rocks. Nochmal dort zu sein, war aber natürlich auch schön und als wir in Hokitika waren hatte ich ein wenig das Gefühl von "heimkommen". Anschließend ging es noch ein Stück weiter Richtung Norden, wo wir dann übernachtet haben.

Franz Josef

Donnerstag, 4. Juni 2015

Roadtrip II

Mittlerweile bin ich schon wieder zurück in Christchurch und meine Freunde schon wieder zu Hause. Trotzdem möchte ich euch noch ein wenig mehr von unserem Roadtrip berichten.

Nach Teil I ging es für uns am nächsten Tag zu den "Moeraki Boulders", über sechs Millionen Jahre alte Steine, die mit der Zeit kugelrund wurden. 
Am Nachmittag ging es dann nach Dunedin, dort befindet sich die steilste Straße der Welt, die Baldwin Street mit 35 Prozent Steigung. Und es gibt nicht ernsthaft Jogger, die die Straße hoch und  runter zu rennen. Anschließend waren wir noch ein wenig in der Innenstadt und haben uns noch den historischen Bahnhof angeschaut. Noch nicht genug Strecke zurück gelegt ging es noch weiter durch die Catlins bis in den Süden, wo wir dann übernachtet haben.

Moeraki Boulders

Freitag, 22. Mai 2015

Roadtrip I

Während ich diesen Post gerade verfasse liege ich im Bett in einem Wohnmobil, denn nach drei Monaten in Christchurch habe ich es endlich mal wieder aus der Stadt geschafft. Mit drei deutschen Freunden, die am Mittwoch gelandet sind bin ich die nächsten Tage auf Tour. Mit der Freude meine Freunde wieder zu sehen gab es auch ein wenig Abschiedsschmerz von der YHA Familie, drei Monate im gleichen Hostel sind nun vorbei. Ein neues Abenteuer beginnt...

Dienstag, 12. Mai 2015

High Society in Christchurch

Heute gab es mal ein wenig Abwechslung vom Alltag. Wir haben unsere Hostelarbeit eher beendet und sind Richtung QuakeCity gelaufen, um Prinz Harry zu sehen. Vorallem meine beiden britischen Zimmergenossinen wollten dort hin um ihn zu sehen. Nachdem wir relativ knapp dran waren standen wir zwar nicht in der vorderen Reihe, haben ihn aber trotzdem zu Gesicht bekommen.

Sonntag, 19. April 2015

100 Tage Neuseeland



Die letzten 100 Tage in Neuseeland sind angebrochen. Mittlerweile ist es fast ein halbes Jahr her als ich in den Flieger von Frankfurt nach Auckland gestiegen bin. Ich hatte von Anfang an vor mehr Work als Travel zu machen. Am liebsten wäre es mir gewesen für ein halbes Jahr in Wellington zu arbeiten und danach die letzten drei Monate durch Neuseeland zu reisen. Allerdings hatte ich in Wellington kein Glück und mein Englisch war zu schlecht.

Mein AuPair Job, den ich dann angetreten habe, hat mich mit meinem Englisch doch ein Stück voran gebracht, da ich in dieser Zeit so gut wie keine deutschen getroffen habe. Der Job war mit einigen Höhen und Tiefen verbunden. Vorallem, dass das Haus mitten in der Pampa stand und ich die meiste Zeit am selben Fleck "festsaß" hat mir das ein oder andere Mal zum nachdenken gebracht, ob ich das richtige tue. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass es durch aus eine Erfahrung war, zum größten Teil auch positiv.

Montag, 13. April 2015

Von Kirchen und weißen Stühlen in Christchurch

Letzte Woche war ich mal wieder ein wenig auf Erkundungstour in Christchurch. Zwei neue Orte habe ich angeschaut. Zum einen habe ich die Cardboard Cathedral angeschaut, die als provisorische Kirche nach dem schweren Erdbeben 2011 erbaut wurde. Es ist die einzige Kathedrale der Welt, die teilweise aus Karton gebaut wurde. Entworfen wurde sie von dem Architekten Shigeru Ban. Die ChristChurch Cathedral wurde damals irreparabel beschädigt und steht seitdem von Baugerüsten umgeben im Zentrum Christchurch.


Cardboard Cathedral

Mittwoch, 1. April 2015

Ein bisschen Indien in Christchurch

Mittlerweile ist es schon wieder über eine Woche her, seit ich beim "Christchurch Holi-Festival of Colours" war. Holi ist ein indisches Frühlingsfest und wurde hier ebenfalls gefeiert. Die Organisation lag dabei beim Indian Social & Culture Club um die indische Kultur ein wenig rüberzubringen. In Deutschland gibt es ebenfalls Holi-/ bzw. Farbgefühle-Festivals, allerdings gibt es hier ein paar Unterschiede. Das Festival ist für alle Altersklassen geeignet, es gab eine große Kulturvielfalt, rauchen und Alkohol sind hier nicht erlaubt und die Menschenmenge beschränkt sich auf knappe tausend Besucher über den Tag verteilt.
Es war mal wieder etwas anderes und Spaß gemacht hat es ebenfalls. Das Wetter hat an diesem Tag auch super mitgespielt.

Montag, 16. März 2015

Sommer und Herbst

Es wird Herbst. Das stellt man die letzten Tage immer öfter fest. Es ist nicht mehr so warm. Die Bäume sind bunt, die ersten Blätter und Kastanien liegen am Boden. Heute ist es das erste Mal seit ich in Christchurch bin richtig ungemütlich. Es regnet, der Himmel ist grau und es ist kalt.




Donnerstag, 5. März 2015

Christchurch - meine Heimat für die nächsten Wochen

Christchurch - Neuseelands zweitgrößte Stadt, die sich immer noch im Wiederaufbau befindet. Vor vier Jahren fand hier ein sehr schweres Erdbeben statt, welches das Zentrum zum größten Teil zerstört hat. Noch jetzt befinden sich an jeder zweiten Ecke Baustellen oder leere Flächen, wo zur Zeit Parkplätze sind. Doch es gibt auch schöne Ecken, zum Beispiel wurde nach dem Erdbeben aus Containern die Re:Start Mall eröffnet oder relativ zentral befindet sich der große Hagley-Park und der botanische Garten. Dort kann man gut die letzte Sommersonne genießen.

Re:Start Container Mall

Donnerstag, 26. Februar 2015

Mit dem Zug durch die neuseeländischen Alpen

Für mich ging es letzte Woche nach meinem Aufenthalt in Franz Josef die Westküste der Südinsel wieder Richtung Norden bis nach Greymouth. Dort startete die Zugfahrt mit dem TranzAlpine Express Richtung Christchurch. Die Zugstrecken hier sind eher auf Touristen ausgelegt und Backpacker, die mit dem Zug fahren, sind auch eher rar.
Am Bahnhof musste man Einchecken und sein Gepäck aufgeben, das dann in den seperaten Gepäckwagen kam. Anschließend hat man dann seinen Boardingpass bekommen mit einem zugewiesenen Sitzplatz. Fast so wie am Flughafen. 
Ich habe die Zugstrecke auf zwei Tage verteilt und bin am ersten Tag von Greymouth bis Arthurs Pass gefahren. Sitzplatz am Fenster und der Platz neben mir war frei, besser hätte es gar nicht sein können.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Zwei Gletscher in zwei Tagen

Nach Wochen bin ich nun wieder unter Backpackern. Am Montag Nachmittag ging es für mich an der Westküste weiter Richtung Süden nach Franz Josef. Eigenes Zimmer ist vorbei, jetzt heißt es wieder Hostelleben.
Gestern bin ich von dem Ort Franz Josef Richtung Gletscher gelaufen. Erst ging es bis durch den Wald vom Ort bis zum Parkplatz und dann weiter bis zum "Terminal Face", dem nähesten Punkt an den man ohne Führung kommt. Bis auf 150 Meter vom Gletscher entfernt konnte man wandern. Der Gletscher sieht in echt einiges toller aus, auf den Fotos kommt es nicht so gut rüber. Dafür habe ich nicht die richtige Kameraausrüstung.


Weg von Franz Josef zum Parkplatz

Dienstag, 10. Februar 2015

Was "The Irish Piper" mit Neuseeland zu tun hat und das Ende meinesersten Jobs.

Beim Herbstkonzert der Feuerwehrkapelle wurde mir das Stück "The Irish Piper" gewidmet, da es der letzte Auftritt vor meiner Reise war, bei dem ich mitgespielt habe und ich das Stück gerne spiele. Das Stück und Neuseeland haben ja jetzt nicht unbedingt etwas miteinander zu tun, außer vielleicht die grüne Landschaft von Irland und Neuseeland. Doch bei meinem AuPair Job habe ich mich damit doch das ein oder andere Mal verbunden gefühlt, denn der Vater der Familie und der Bruder, der zur Zeit auch hier lebt sind aus Irland. Da wurde ab und zu mal irische Musik gehört und der Wohnwagen, der hier steht soll die nächsten Wochen noch in den Farben Irlands gestrichen werden.

Freitag, 30. Januar 2015

Sport in Neuseeland

Mittlerweile ist die ein oder andere Woche bei meinem aktuellen Job als Au Pair schon rum. Allerdings merke ich doch, dass ich mich hier nicht so viel bewege. Unter anderem auch deswegen, dass die nächste Stadt fast 25 Kilometer entfernt ist und ich mitten in der "Pampa" befinde. Man merkt den Unterschied zum Stadtleben, dort läuft man schnell mal den ein oder anderen Kilometer um die Stadt zu erkunden oder durch die Läden zu schlendern. Um der Faulheit ein wenig entgegen zu wirken gehe ich hier fast jeden zweiten Tag joggen. Ein bisschen Ausdauer schadet nicht und das meist gute Wetter muss man schließlich auch ausnutzen.
Wie man in einem der vorigen Beiträge bereits sehen konnte, war ich zwar ein paar Mal beim Training des Ruderclubs in Wellington, allerdings hatte sich das durch meinen Ortswechsel schnell wieder erledigt.


Sonntag, 18. Januar 2015

Spaziergang auf den nächsten Hügel

Heute habe ich einen kleinen Ausflug gemacht und bin ein Stück gelaufen Richtung des nächsten Berges. Meine "Gastmutter" hat mir gezeigt, wo ich den Berg nach oben laufen kann. Einmal über einen Zaun und einfach dem Weg folgen. Also, als ich über das Tor im Zaun geklettert bin befand ich mich nach ein paar Metern neben lauter Kühen. Da mir das ein bisschen zu waghalsig war, bin ich wieder ein Stück zurück gelaufen und neben dem Zaun der Weide nach oben gelaufen. Der "Weg" den ich nehmen hätte sollen, war auch nur von einem Auto platt gefahrenes Gras. Also querfeldein, ich hatte zwar mit Wanderschuhen vorgesorgt, aber ich hätte vielleicht doch eher eine lange statt einer kurzen Hose anziehen sollen. Ganz oben auf dem Hügel/ Berg war ich zwar nicht, da mir das Gras zu hoch war. Eventuell laufe ich nochmal dort hin und dann noch ein wenig weiter nach oben. Der Ausblick hat sich allerdings gelohnt und mit dem Fernglas konnte ich sogar bis zum See schauen.

Kowhitirangi and Kokatahi Church of St. Aidan and St. Columbo

Freitag, 9. Januar 2015

2 Monate

Kaum zu glauben, aber es ist schon zwei Monate her, als ich mich zuhause verabschiedet habe, von meinen Freunden zum Flughafen gebracht wurde und aufgeregt in den Flieger gestiegen bin. Nach den ersten Nächten in Auckland war ich eine Zeit lang in Wellington, bevor ich Anfang Dezember hier auf der Südinsel meinen Job antrat.
Mein Vokabular habe ich schon ein wenig aufgefrischt, mir fällt es immer leichter die Leute zu verstehen und mein gesprochenes Englisch wird auch besser. Kommt aber nicht nur vom Leben in einer englischsprachigen Familie, sondern auch durch das Schauen der englischen Kindersendung "Peppa Pig". ;-)
Heimweh gab es bei mir natürlich auch schon, da mir die Familie und Freunde, die Arbeitskollegen, die Musik und der Ruderverein ganz schön fehlen. Da freue ich mich jedes Mal, wenn ein Brief oder eine Postkarte im Briefkasten liegt oder eine Email im Postfach eintrudelt.